Die berühmtesten Museen Deutschlands

Hierzulande erfreuen sich Museen großer Beliebtheit. Sie sind ein Besuchermagnet für zahlreiche Touristen aus Nah und Fern bei Städtereisen und tragen wesentlich zur Bildung der Bevölkerung bei.

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Museen gibt es für alle nur erdenklichen Bereiche. Sei es Technik, Wissenschaft, Kunst, Kultur oder Geschichte. Sogar der Fußball hat sein eigenes Museum in Dortmund, in dem beispielsweise der Schuh von Mario Götze ausgestellt ist, mit dem er den Siegtreffer im WM-Finale 2014 erzielte.

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Hier möchten wir Ihnen gerne einige der wichtigsten Museen in Deutschland vorstellen.

Deutsches Museum in München

Das Museum ist, der Ausstellungsfläche nach, das weltweit größte seiner Art, wenn es um Technik und Wissenschaft geht. Die ausgestellten 28.000 Exponate aus diesen Bereichen werden jährlich von etwa 1,5 Millionen Besuchern bestaunt.

Zu den absoluten Highlights zählen das Planetarium, die Ausstellung über die Geschichte der Luftfahrt und ein Flugsimulator.

Pergamon Museum in Berlin

Das im Zentrum der Hauptstadt auf der Museumsinsel gelegene Museum gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts im klassizistischen Stil erbaut.

Besonders sehenswert sind dabei der Pergamonaltar, die Sammlungen aus der Antike und die Museen für Islamische Kunst und Vorderasien.

Bode Museum Berlin

Als Bestandteil des Ensembles der Berliner Museumsinsel wurde das Gebäude im Stil des Neobarocks um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert erbaut. Auf dem Vorplatz des historischen Gebäudes befindet sich das Reiterstandbild von Friedrich III. Es wurde zu DDR-Zeiten zerstört und nach der Wiedervereinigung neu erschaffen.

Im Inneren des Museums sind das Münzkabinett, eine Skulpturensammlung und das Museum der Byzantinischen Kunst zu bewundern.

Deutsches Historische Museum Berlin

Ebenfalls im Herzen der Hauptstadt, aber nicht im Museumsquartier, sondern auf dem Boulevard Unter den Linden, befindet sich das als Stiftung der Bundesrepublik Deutschland geführte Museum für deutsche Geschichte im dortigen Zeughaus.

Es zählt zu den meistbesuchten Museen der Spreemetropole und soll zur Aufklärung der gemeinsamen Geschichte von Europäern und Deutschen beitragen. Besonders sehenswert dabei ist die Dauerausstellung „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“. Hier finden sich über 7.000 historische Ausstellungsstücke, die einen Bogen der deutschen Geschichte vom Mittelalter bis zum Ende des 20. Jahrhunderts spannen.

Haus der Geschichte Bonn

Deutsche Zeitgeschichte seit dem Jahr 1945 ist das Hauptthema des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in der ehemaligen Hauptstadt. Knapp 900.000 Besucher besuchen jährlich das 1994 eröffnete Museum. Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl war treibende Kraft hinter diesem Projekt und dies schon seit seinem Antritt als Regierungschef im Jahr 1982.

Bei freiem Eintritt können Besucher historische Ereignisse seit 1945 möglichst hautnah erleben. Auch die Kulturgeschichte und das Alltagsleben der beiden deutschen Staaten bis 1990 werden mit modernen Effekten realitätsnah dargestellt.

Zahlreiche Wechsel- und Dauerausstellungen zu allen gesellschaftlichen, sportlichen, kulturellen oder politischen Themen und Ereignissen machen dieses Haus für Besucher ebenfalls interessant.

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